I made your jewellery

Zur Fashion Revolution Week diese Woche gibt es hier einen kleinen Beitrag zum Thema - Woher kommt eigentlich Euer Gürtel, T-Shirt oder die schicke Kette die Ihr so liebt?


Viele Fashion Produkte (genau genommen die meisten) werden im Ausland gefertigt - das wissen wir! Die meisten von uns haben auch schon den ein oder anderen Beitrag oder Artikel gesehen oder gelesen in denen von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und mangelnder Sicherheitsvorkehrungen die Rede ist. Viele denken nun bestimmt in Richtung Bangladesch und Bilder von ausgebrannten Fabriken und ähnlichen Katastrophen.


Das schockiert und entsetzt, muss das denn sein? Kann Mode nicht auch fair und umweltschonend produziert werden? Mit Schutzvorkehrungen für Arbeiter, dem Verbot von Kinderarbeit und einem angemessenen Lohn mitdem es möglich ist seine Familie zu ernähren und den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen? In Fabriken die keine giftigen Stoffe in Kleidung verarbeiten und Abfälle in Meere und Flüsse leiten?

Eine schöne Vorstellung - Umsetzbar? Wenn es doch nur so einfach wäre! Leider gibt es keine Wunderpille die das beendet, keinen Wahlslogan der jahrzentelange Politik über Nacht verändert - es ist ein langwieriger Prozess wenn wir die aktuelle Produktionsweise unserer Kleidung & Modeaccessoires verändern wollen. Und es liegt unter anderem an uns! Sind wir bereit weniger zu kaufen?

Müssen wir jedem Trend hinterher jagen?

Wollen wir deutlich mehr Geld für unsere Kleidung ausgeben?

Diese Fragen muss sich jeder selbst stellen - denn um ehrlich zu sein, ist es nicht so leicht! Aber es ist nicht unmöglich - und wie bei fast allen Dingen ist zumindest ein Kompromiss für jeden möglich - wenn er denn will.

Zum Beispiel Kleidertauschpartys, coole Second-Hand-Shops, weniger-ist-mehr-Strategie, Kleidung aus Recycelten Materialien und lokale Labels die fair produzieren sind gute Möglichkeiten seinen persönlichen Beitrag zu leisten um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Keiner von uns kann sie allein verändern, aber in der Masse der kleinen Beiträge liegt das Potenzial zur Veränderung. Darin, und im Bewusstsein dessen das es durchaus Alternativen gibt! Wir müssen nur offen sein und informiert bleiben.

Made in Germany - Kennzeichnung durch gesicherte Produktherkunft

Aber wissen wir denn eigentlich wirklich woher die Produkte kommen die wir kaufen? Na, klar - ist doch ganz einfach: "Ich kaufe Produkte mit der Kennzeichnung "Made in Germany" - ob das dann in Frankfurt oder Köln gefertigt wird ist ja dann egal. Soooo genau muss man es ja auch nicht wissen." Tja, nur blöd das aktuell jedes Produkt mit "made in Germany" gekennzeichnet werden kann, wenn die Endmontage in Deutschland erfolgt. Dass die Teile zu über 90% im Ausland produziert wurden ist dabei egal! Made in Germany - auch das kann ein Trugschluss sein. Was tun?

Buy Local, Buy Fair

Scheue dich nicht Fragen zu stellen! Interessiere dich für die Herkunft und Art der Produktion der Erzeugnisse die du kaufst.

Kleinere Betriebe, Labels und Produzenten sind eher in der Lage dir Einblicke und Auskünfte dieser Art zu geben als große Discounterketten. UND du weißt wen du mit deim Kauf unterstützt! Kleine, regionale Produzenten die dank deutscher Richtlinien und Mindestlohngesetz kein Lohndumping betreiben können, die Ihre Steuern abführen, zahlreiche Vorschriften einhalten müssen und sich nicht am Elend und der Verzweiflung anderer Menschen bereichern.

Ist es leicht für deutsche Unternehmer? Nein! Würden wir mehr verdienen wenn wir im Ausland produzieren würden? Ja!

Aber wir produziern hier, in unserer Heimat, arbeiten mit regionalen Lieferanten und stellen uns Tag für Tag dem Kampf gegen Billigproduktion und für ein gesundes Konsumbewusstsein. Und das tun wir aus vollster Überzeugung! THINK - ASK - BUY LOCAL! Wir danken dir für deine Unterstützung!

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